Beninisch-Deutsche Zusammenarbeit

Aufgenommen am 01. August 1960 haben die diplomatischen Beziehungen zwischen Benin und Deutschland eine beispielhafte wirtschaftliche, technische und kulturelle Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern etabliert. Die Schwerpunkte und Umsetzungsmodalitäten dieser Zusammenarbeit werden im Rahmen der beninisch-deutschen Regierungsverhandlungen, die alle zwei Jahre abwechselnd in Deutschland und Benin stattfinden.

Es handelt sich um einen seit 1978 geschaffenen Evaluierungsmechanismus dieser Zusammenarbeit. Eine Evaluierung, die seit der am 06.und 07. Oktober 2010 stattgefundenen 17. Sitzung der Verhandlungen alle drei Jahre abgehalten werden wird.

Mit der nationalen Konferenz vom Februar 1990 hat die Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern einen neuen Schwung genommen und konzentriert sich auf drei Schwerpunktbereiche.

Es sind:

  1. Umwelt, Schutz und dauerhafte Nutzung natürlicher Ressourcen im ländlichen Milieu
  2. Dezentralisierung und Kommunalentwicklung
  3. Wasserversorgung

Bei der oben genannten Verhandlung wurde der erste Schwerpunkt, die Umwelt, in einen neuen Schwerpunkt umgewandelt, im Kernpunkt dessen, die Landwirtschaft eine Priorität wird, mit dem Erhalt der biologischen Vielfalt ( Biodiversität ) und die Anpassung an wetterbedingte Veränderungen.

Mit der Unterzeichnung des Abkommens über technische Zusammenarbeit am 29. Juni 1978 wurde eine wichtige Etappe in den Beziehungen beider Länder eingeleitet. Sie ermöglichte Benin, bedeutende Unterstützungen zu bekommen, abgesehen von der Hilfe Deutschlands über seine Institutionen der Zusammenarbeit. Die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Benin und Deutschland wird von zwei wichtigen Strukturen getragen:

  • Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
  • Die Kreditanstalt für Wiederaufbau vom Bundesfinanzministerium.

Die Bundesrepublik Deutschland unterstützt Benin in vielen weiteren Bereichen wie Grundbildung, Kunst, Kultur und Tourismus. Die dezentralisierte Zusammenarbeit betrifft die direkte Unterstützung für Benin durch die nichtstaatlichen Organisationen, die Stiftungen und die Länder.

Folgende deutsche politische Stiftungen sind in Benin vertreten:

  • Die Friedrich Ebert Stiftung der Sozialdemokratischen Partei Deutschland 
  • Die Hans-Seidel-Stiftung der Christlichen Sozialen Union 
  • Die Konrad Adenauer Stiftung der Christdemokratischen Partei Deutschlands

Diese Stiftungen tragen zur Konsolidierung des demokratischen Prozesses und Dynamisierung der Wirtschaft bei.

Was die Infrastrukturen angeht, hat die Bundesrepublik Deutschland große Bauten in Benin realisiert. Der Letztere in diesem Bereich ist die Überführung in die Kreuzung von Steinmetz in der Hauptstadt Cotonou, die im Januar 2009 eingeweiht wurde.

Die militärische Zusammenarbeit betrifft die Ausbildung der Führungskräfte der beninischen Armee und deren technischen Ausstattung.

Herausforderungen sind im Bereich der Wirtschaft-und Handelsbeziehungen zu meistern, wo die Volume der Austausche noch schwach ist.

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