Förderungsmaßnahmen für Investitionen

Der Investitionscode

Obwohl der in 1990 in Kraft getretene Investitionscode in sich anlockende Bedingungen für potentielle Investoren enthält, hat die Regierung entschieden, dass einige seiner Bestimmungen verbessert werden, um ihn noch interessanter zu machen. In dieser Hinsicht wurde er erleichtert, um mehr Investoren anzulocken.

Folgende Erneuerungen wurden eingeleitet:

  • Bewahrung des Prinzips der oben erwähnte Nicht-Diskriminierung sowie aller im neuen Code enthaltene Zoll- und Steuerbegünstigungen
  • Erweiterungsmöglichkeit der Handelsfelder zu weiteren Bereichen wie Tourismus, Hotel und Kunst
  • Gewährleistung von zusätzlichen Vorteilen in Form von:
    • Anreize zur Förderung von lokalen Rohstoffen
    • Anreize zum Ausfuhr von Produkten
    • Anreize zur Dezentralisation
    • Anreize zur Schaffung von Arbeitsplätzen
    • Anreize zu großen Investitionen
    • Erleichterung des Regimeerlangungsverfahrens 

Einfaches vergünstigtes Steuersystem

Der Steueransatz über Zinsen aus Handelsgeschäften und Industrie wurde von 48% auf 38 % herunter gesetzt und die jährlichen Beiträge am Nationalfund für Investitionen, deren Satz 15% des Bruttozinses betrug, wurden abgeschafften. So ist es auch für den Mindeststeuerabschlag, der komplett gestrichen wurde. 

Die Regierung hat ebenfalls die Ausfuhrsteuer und Verzollung auf exportierten Waren abgeschaffen. Diese Steuer sind jedoch für den Export von Edelmetallen, Rohöl und Kakaobohne einzurichten. 

Über die Mitgliedschaft in der Westafrikanischen Wirtschaft-und Währungsunion hat Benin schließlich den Gemeinsamen Zolltarif zugestimmt, dessen Ziel die Förderung der gemeinsamen Produktion durch eine niedrige Besteuerung für einige Produkte mit der Perspektive, den Wettbewerb unter gemeinsamen Unternehmen zu beschleunigen ist, indem Produktionskosten stark reduziert werden. 

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