Geschichte

Früher war Benin ein Hort brillianter Zivilisationen, die um die Königreiche eingerichteten Stadtstaaten gegründet wurden. Drei von den Fon gegründete Königreiche waren die wichtigsten: das im 16. Jahrhundert  gegründete Königreich von Allada, dasjenige von Abomey im Jahr 1625, und schließlich das von Porto-Novo, zuallererst Adjacè genannt  und dann Hogbonou. Diese gut strukturierten politischen Einheiten hatten funktionierte Metropolen entwickelt, in denen lokale Handelsgeschäfte betrieben waren, zum Beispiel der Sklavenhandel im 17. Jahrhundert und danach die Palmölbeförderung. Diese wirtschaftlichen Aktivitäten haben zur Einrichtung von Handelshäusern an der Küste durch die Engländer, Dänen, Portugiese und Franzosen geführt.

  • 1650: Gründung eines Forts durch die Engländer in Ouidah
  • 1664: Erste Niederlassung der Missionare in Juda (Ouidah)
  • 1704: Frankreich ist erlaubt worden, ein Fort in Ouidah einzurichten, während sich die Portugiesen in Hogbonou niederließen, das sie Porto-Novo tauften.
  • 1863: Erstes französisches Protektorat mit dem König von Porto-Novo unterzeichnet, der Schutzhilfe gegen die aggressiven Absichten des Königs von Abomey und Attacke der in Lagos niedergelassenen Engländer suchte.
  • 1882: Der König von Porto-Novo unterzeichnete einen neuen Protektorats Vertrag mit Frankreich, das ein französischer Resident zur Unterstützung des Königs entsendete.
  • 1894: Nach der Kapitulation des König von Abomey wurde Dahomey von Frankreich kolonisiert. Ein Dekret legte die Benennung von neuen Territorien „Kolonie von Dahomey mit seinen Dependenzen“.
  • 1904 wurde das Dahomey zur Afrique Occidentale francaise zugeordnet.
  • Am 04. Dezember 1958 wurde die Republik proklamiert und Dahomey ein unabhängiger Staat am 01. August 1960 geworden.
  • Es fing dann eine Periode politischer Instabilität an, die durch sechs Staatsstreiche zwischen 1960 und 1972 gekennzeichnet wurde. 1972 galt als das Datum als der Kommandant Mathieu Kerekou die Staatsgewalt übernahm.
  • Am 30. November 1975 wurde Dahomey die Volksrepublik von Benin unter der Initiative von der militärischen Regierung, die vom Oberst Kerekou geführt wurde.
  • Im Dezember 1989 verkündete Präsident Mathieu Kerekou unter dem sozialen Druck wie auch der der Geldgeber das Ende der marxistischen-leninistischen Ära.
  • Vom 19. bis zum 28. Februar 1990 fand unter der Leitung vom Erzbischof von Cotonou Isidore de Souza die Nationalkonferenz statt, womit eine Übergangsregierung unter der Führung vom Premier Ministre Nicéphore Soglo eingesetzt wurde.
  • Am Ende der Präsidentenwahl vom März 1991, die unter dem Zeichen des Mehrparteiensystems abgehalten wurden, wurde Nicéphore Soglo zum Präsidenten der Republik mit mehr als 67% der abgegebenen Wahlstimmen gewählt.
  • 1996 fanden die Präsidentschaftswahlen wieder statt. Sie führte der frühere Präsident Mathieu Kerekou an die Spitze des Landes.
  • Im März 2001 wurde die Präsidentschaftswahl abgehalten. Mathieu Kerekou gewann die Wahl wieder.

Seitdem ist Benin ein Vorzeigestaat und ein Musterland im Afrika südlich der Sahara, in dem das Land ein demokratischer Übergang ohne Blutvergießen erfolgreich vollzogen hat.

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